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Mittwoch, 11. Juni 2014

Pilot me…

Wieder zurück… nach einem ziemlich heftigen und schmerzhaften Jahr…
Dieses Lied von Josh Garrels spricht aus meinem Herzen:

"I will arise and follow you over
Savior please, pilot me

Over the waves and through every sorry
Savior please, pilot me

When I have no more strength left to follow
Fall on my knees, pilot me

May your sun rise and lead me on
Over the sea's, savior pilot me

O' Lord"



Siehe CD der Woche für die Empfehlung einer coolen CD von Josh Gareres.


Mittwoch, 11. Dezember 2013

Ist das Evangelium NUR Gnade und Liebe? Oder auch Gericht?

Das Thema ist nichts neues… Rob Bell sprach schon darüber in seinem Nooma-Video "Bullhorn"(Hier klicken) … Sind Strassenprediger, die über Hölle und Gottes Gericht warnen wirklich hilfreich? Oder sind sie eher eine Art "Fälschung und Behinderung" des Evangeliums?

Ich habe vor Kurzem das Video gesehen, von einer Frau, die einen Strassenprediger konfrontiert, weil er den Leuten über den Gericht Gottes warnt… (Hier klicken) Da musste ich echt darüber nachdenken. Was der Typ sagt, finde ich wirklich sehr interessant und wichtig. Es wird so oft auf Themen wie "Liebe" und "Gnade" betont und dass es wichtig ist, den Leuten keine Angst einzujagen usw. aber ist es wirklich biblisch? Ist es wirklich eine gute Sache? Werden die Leute wirklich geholfen? Ich habe meine Zweifel. Ich habe den Eindruck, im Laufe der Jahren, sind wir auf der anderen Seite des Pferdes gefallen und wollen nichts mehr über Hölle und Gericht hören. Und ehrlich gesagt: Ich habe es satt solchen Leute zu hören, wie diese Frau in dem Video, die nur eine Seite des Evangeliums betonen, und so bald wir über Gericht sprechen, heißt es wir lieben die Leute nicht mehr. Und das ist einfach nur falsch!

Jesus war sehr direkt als er durch Israel zog. Ja, er war gnädig und Liebe… Aber er hat auch über Hölle und Gericht gesprochen. Wenn er mit den Pharisäern spricht, spricht er nicht durch die Blumen… Wir müssen lernen WIE JESUS liebevoll und in Gnade die Wahrheit zu sprechen… auch wenn die Wahrheit das Gericht Gottes ist. Auch wenn diese Wahrheit nicht gefällt und sogar weh tut… denn es geht nicht darum die Leute Salbe auf Lügen zu geben, sondern Hoffnung und Zuversicht für die Ewigkeit zu geben. Diese Hoffnung und diese Zuversicht finden wir aber ALLEIN in Jesus Christus.

Ehrlich gesagt, bin ich nicht überzeugt, dass Strassenpredigt hilft… ABER fern von mir Strassenprediger zu verurteilen, denn wenigstens haben sie den Mut etwas wichtiges anzusprechen… und ehrlich gesagt: Wo war Jesus als er über Gericht gesprochen hat? Nicht in der Gemeinde, sondern in der Strasse… und die Leute, die leider in der Gefahr sind, wahrscheinlich unter Gottes Gericht zu fallen, sind wahrscheinlich eher nicht in der Gemeinde, sondern in der Strasse (Sicher… darüber kann man auch diskutieren…)… Also wie sollen sie von Christus hören, wenn niemand zu ihnen geht und ihnen das Evangelium predigt?

Und ja… zum Evangelium gehört: Gnade, Liebe… und Gericht! Vielleicht sollten wir uns weniger gegenseitig kritisieren, und viel mehr das Evangelium verkünden, wie Paulus zum Timotheus sagte: "Verkünde die Botschaft ´Gottes`! Tritt für sie ein, ob sie erwünscht ist oder nicht. Decke Schuld auf, weise zurecht, ermahne und ermutige, und lass es dabei nicht an der nötigen Geduld und an gründlicher Unterweisung fehlen!" (2.Tim.4,2)




Dienstag, 26. November 2013

8 Wochen über "Erneuerung im Alten Testament" - Eine Zusammenfassung…

In den letzten 8 Wochen, haben wir in unserer Gemeinde eine Predigtreihe über „Erneuerungen im Alten Testament“ gemacht. 

Es ging in jeder Predigt darum zu überlegen, was können wir über Erneuerung und Erweckung lernen. Was hindert und was ermöglicht sie? Jeder Prediger sollte seine Predigt mit 2 Worten „zusammenfassen“ damit die Gemeinde sich diese 2 Begriffe merkt… (auf Französisch sind das 2 Worten :-)…)

So sah es aus:

Erste Woche: Es ging um Prophet Micha 7,1-7. → Erfüllt vom Geist Gottes!

Zweite Woche: Es ging um Mose in 2.Mose 32-33 → Mose zeigt sich einen verantwortungsvolle Verantwortlichen! 

Dritte Woche: Es ging um Samuel in 1.Samuel 7,2-13 → Samuel sucht Gott einzig und allein!

Vierte Woche: Es ging um David in 2. Samuel 6 → David zeigt Ehrfurcht vor Gott!

Fünfte Woche: Es ging um Josaphat in 2 Chronik 20 → Josaphat fördert das Volk heraus sich als Volk zu positionieren. Wozu stehen die Israeliten als Volk? Wozu stehen wir als Gemeinde?

Sechste Woche: Es ging um Hiskia in 2 Chronik 29-31 → Hiskia zeigt einen kühnen, wagemutigen Glauben… und das bringt das Volk zur Umkehr und zu Gott wieder zurück.

Siebte Woche: Es ging um Esra und Haggai in Esra 9-10/Haggai 1 → Beide Männer machen deutlich wie wichtig es ist Gott als Priorität im Leben zu haben und nach seinem Reich zuerst zu trachten.

Achte Woche: Es ging um Nehemia in Nehemia 8-10 → Hier sehen wir das Erneuerung und Erweckung unmöglich ist, wenn wir nicht in Übereinstimmung mit Gottes Wort leben. Wir müssen wie das Volk zurück zur Gottes Schrift.

Nun sind wir als Gemeinde dabei zu reflektieren. Wir wollen im Gebet Gott darum bitten uns zu leiten um diese verschiedene Aspekte der Erneuerung in unserem Leben in der Praxis umzusetzen. Gott möge uns zeigen wo und wie wir als Gemeinde verantwortlich handeln können, mit Gott einzig und allein im Zentrum und in Ehrfurcht vor ihm. Möge Gott uns lehren einen kühnen und wagemutigen Glauben zu haben, nach ihm und seinem Reich zuerst zu trachten, uns als Gemeinde zu positionieren, in Übereinstimmung mit seinem Wort. Möge Gott uns von seinem Geist erfüllen… So werden wir erneuert und Salz und Licht in der Welt sein!


Das wünsche ich Euch und eure Gemeinde - egal wo ihr euch befindet - auch!

Montag, 14. Oktober 2013

Was macht Gott im Tal des Grésivaudan… und was ist unsere Rolle als Gemeinde? (Teil 2)


Teil 2: Gottes Vision für die Welt


Ich stelle oft die Frage: Warum sind wir hier als Gemeinde? Was ist unsere Vision als Gemeinde? Auf der Wiederkunft Jesu zu warten? Nein unsere Rolle als Gemeinde ist viel größer. Gott zeigt uns in der Bibel was seine Vision für die Welt ist: Offb. 21,1-7

1. Gott zeigt uns seine Vision

Und was Gott de, Apostel Johannes zeigt ist unglaublich, atemberaubend. Gott hatte schon etwas sehr gutes geschaffen, als er diese Welt geschaffen hat, aber mit der neuen Jerusalem,geht er eine Stufe höher. Das ist Paradies Update 1.1. Alles ist perfekt, vollkommen.

Und selbst wenn diese Vision noch weit von der Gegenwart entfernt ist, Gott setzt alles darein um diese Vision zu erreichen. Für eine Vision muss man wagen. Man muss Risiko eingehen. Für seine Vision hat Gott gewagt seinen einzigen Sohn zu opfern. Für seine Vision hat gewagt und ist den Risiko eingegangen die rettende Botschaft des Evangeliums 12 Typen anzuvertrauen, die wirklich nicht besonders klug waren. Aber Gottes Vision für die Welt ist so konkret und er ist so davon überzeugt und begeistert, dass er alles daran setzt und das Unmögliche wagt um diese Vision zu erreichen. 

Auf die Vision kommt's an: welche Vision haben wir für den Tal vom Grésivaudan? Welche Vision hast du für deine Region, deine Stadt?




Nachdem Gott seine Vision Johannes gezeigt hat, redet er mit ihm. Gott erklärt seine Vision. 

2. Gott kündigt an

V.3: "Und vom Thron her hörte ich eine mächtige Stimme rufen: »Seht, die Wohnung Gottes ist jetzt bei den Menschen! Gott wird in ihrer Mitte wohnen; sie werden sein Volk sein – ein Volk aus vielen Völkern, und er selbst, ihr Gott, wird ´immer` bei ihnen sein."... Stellt euch die Situation vor, als Gott ankündigt, dass er mitten den Menschen wohnen wird und alles neu macht. Gott macht wirklich keine Halbensachen.

Wenn ich das lese bin ich von Begeisterung erfüllt und ich bin sicher, dass Johannes auch zeit gebraucht hat bevor er Worte finden konnte um zu beschreiben was er gesehen und gehört hat. So ist es bei einer Vision. Eine Vision raubt ihnen den Atem weg, wenn ihr daran dehnt und darüber redet. Deswegen musste Jesus weinen, als er Jerusalem in Lukas 19,41 gesehen hat. Seine Liebe für Jerusalem war so groß. Er war so von seiner Vision begriffen, dass er nur weinen konnte, wenn er diese Stadt sah, die nichts von ihm wissen wollte. Wie ist unsere Reaktion, wenn wir die Menschen unserer Region sehen?

Der Apostel Paulus schreibt: "Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und dass sie die Wahrheit erkennen." (1.Tim.2,4). Das ist Gottes Vision. Gott will retten. 

Deswegen lädt er jeden ein.

3) Gott lädt jeden ein!

Gott sagt Johannes er soll schreiben was er sieht, damit die zukünftigen Generationen wissen, was Gottes Vision für die Welt ist. Gott will retten. Gott lädt jeden Einzeln ein, der Durst hat... Durst danach Gott kennen zu lernen... Das ist unsere Rolle als Gemeinde. 
Die Gemeinde ist nicht um die Leute in ihren Problemen tiefer rein zu stecken, sondern um zu ermutigen, zu trösten, Hoffnung zu geben. Gott lädt uns als Gemeinde ein uns für seine Vision einzusetzen... Mit unseren Gaben, Persönlichkeit usw.  

Diese Vision begeistert mich und motiviert mich mich weiter einzusetzen, Menschen weiter einzuladen, Gott kennen zu lernen und zu erleben. Es ist Zeit dass die Gemeinde nicht mehr "gegen gegen und gegen" ist, langweilig und irrelevant ist, sondern sich wieder darauf konzentriert wozu Gott sie beauftragt hat. Was ihre Mission ist. Gott ist so sehr von dieser Vision motiviert, dass er seinen einzigen Sohn geopfert hat, ihn aus den Toten gerissen hat, den Tod ein für allemal gesiegt hat und uns allen einlädt um Teil dieser neuen Schöpfung zu werden. Ich freue mich so sehr auf den Tag, an dem ich diese Vision mit eigenen Augen sehen werden.


Freitag, 4. Oktober 2013

Was macht Gott im Tal des Grésivaudan… und was ist unsere Rolle als Gemeinde? (Teil 1)


Teil 1: „Gott agiert! Lasst uns zuhören, beobachten und REagieren!“



Wir erkennen nicht mehr, was um uns herum passiert. Auch als Gemeinde fällt es uns schwer zu sehen, was Gott um uns herum tut und was sollen wir tun.

In Johannes 5, erklärt Jesus wie wichtig es ist zu erkennen, dass Gott arbeitet und zu erkennen, was er tut. → Joh. 5,16-20

Jesus ist aufmerksam zu seiner Umwelt und erkennt, was Gott tut, denn 1) Gott wirkt!

Das ist eine Tatsache. Gott wirkt, ob ich es sehe, daran glaube oder nicht… und weil Gott arbeitet, Jesus arbeitet auch und nichts kann ihm stoppen. Für Jesus ist es klar: Agieren ist keine Option!

Wir müssen manchmanl lernen uns „disconnect“ - von unserem Alltag, unsere Routine, unsere Gemeindetraditionen… um uns wieder neu zu verbinden, neu zu orientieren um zu erkennen was Gott in der Welt tut. So lernen wir erneut zu REagieren auf Gottes Aktion.

Nichts kann Gott davon abhalten zu wirken. Deswegen mache ich Dir Mut so zu tun wie Jesus und das zu tun was Gott tut.
2. Tut das, was Gott tut.

Im Büchlein „On the Move“ schreibt Bono (U2) folgendes: 
„Vor einigen Jahren, traf ich einen weisen Mann, der mein Leben verändert hat. Ich versuchte immer wieder Gottes Segen in meinem Leben zu erfahren. Ich sagte: „Herr, du weißt, ich hab dieses Lied geschrieben, segne es…“ oder „Herr, du siehst meine Familie, schütze sie bitte“… oder „Herr, du weißt, ich hab diese verrückte Idee…“ usw. Diese weise Mann unterbrach mich und sagte: „Hör auf! Hör auf darum zu beten, dass Gott segnet was du tust. Aber investiere dich in dem was Gott tut, denn das ist schon gesegnet. (S.37)

Oft machen wir viele tolle Dingen für Gott und beten, dass Gott unsere Projekte segnet. Aber lasst uns das tun was Gott tut, denn das ist schon gesegnet. Wir sollten uns in Gottes Projekte investieren, denn diese Projekte sind schon gesegnet. 

Der Autor Joshua Harris schreibt: „The right thing at the wrong time is the wrong thing.“ So toll unsere Projekte sein mögen, müssen wir neu lernen auf Gott zu warten. Der englische Prediger Mike Pilavachi sagt oft am Ende seiner Predigten: „We gonna pray now and wait on the Lord. We gonna see what God is doing…“. Genau das fällt uns so schwer. Aber genau das müssen wir neu lernen. Beobachten und zu hören um zu erkennen was Gott tut und wo er wirkt. Denn genau da sollen wir uns einsetzen. 

Und sei sicher: 3. Gott gibt uns die Kraft das zu wirken.

Das ist ein der Gründe, warum Gott uns seinen Heiligen Geist geschenkt hat. Der Heilige Geist gibt uns die richtigen Worte, wenn wir die brauchen. Er gibt uns die Geduld um zu richtigen Zeitpunkt zu wirken (Frucht des Geistes), die Weisheit um zu handeln. Der Heilige Geist ist unsere Kraft um zu wirken. Das ist unglaublich was der Heilige Geist alles bewirkt. Wir sind noch so weit davon entfernt annähernd begriffen zu haben, was Gott uns für ein Geschenk gemacht hat, als er uns seinen Heiligen Geist geschenkt hat. Durch seinen Geist, gibt uns Gott Gaben um wirken zu können. 

Wenn du etwas siehst, das dich stört und du denkst: Jemand sollte aufstehen und etwas tun. Vielleicht bist du die Person, die aufstehen sollte. Die anderen Personen sehen nicht dasselbe wie du, weil sie andere Gaben haben.

Gott verspricht uns die Kraft zu geben, Sachen zu tun, worüber wir staunen werden. Heute auch… in Frankreich, in Deutschland. Das finde ich sehr ermutigend für uns als Gemeinde im Grésivaudan.

Liebe Geschwister, liebe Freunde: Gott wirkt. Lasst uns das tun was Gott tut, denn seine Projekte sind schon gesegnet. Und seid sicher Gott gibt uns die Kraft zu handeln.

Mittwoch, 21. August 2013

Was Jesus wirklich wichtig ist! (Predigt über Johannes 21,15-19)

Was Jesus wirklich wichtig ist!Johannes 21,15-19
Jesus scheint allein daran interessiert zu wissen, ob Petrus ihn liebt. Das ist das Erste was Jesus wichtig ist.
1. Liebst du mich? Die Liebe ist die Grundlage unserer Beziehung zu Gott. Jesus scheint nur an seiner Beziehung zu Petrus HEUTE… nicht gestern, nicht in der Vergangenheit, sondern JETZT. Er scheint sogar nicht daran interessiert zu wissen, was im Hof des Hohepriesters (Matth. 26) passiert ist. Er sagt ganz klar: „Petrus! Was mich interessiert ist zu wissen, ob du mich liebst! Ich will unsere Beziehung wiederherstellen. Wenn du mich liebst, ist zwischen uns alles ok. Ich habe dich schon längs vergeben.“ → „Julien! Liebst du mich?“ Das ist das Erste was Jesus interessiert.

Erst danach sagt er Petrus: „Sorge für meine Schafe!“ Jesus stellt Petrus in seinem „Dienst“ wieder her.

Jesus sendet Petrus nicht weg. Er sendet ihn erneut. Das ist das Zweite was Jesus wichtig ist: 2. Er stellt uns in unserem Dienst wieder her. Er gibt uns eine wichtige Rolle und Aufgabe im Bau seines Reiches. Jesus feuert nicht Petrus. Er sendet ihn erneut aus. Und nicht in einer kleinerer Rolle - unter dem Motto: Du musst dich beweisen, Petrus! - Nein, Jesus vertraut Petrus die wichtige Aufgabe eines Hirten. Die Rolle, die Jesus 3 Jahrelang gehabt hat. 

„Aber warte! Jesus! Das kannst du doch nicht machen. Petrus ist ein Loser. Er hat eine große Klappe, aber mehr nicht! Er ist erbärmlich gefallen, als eine Dienerin ihn fragte, ob er dich kannte.“ Genau deswegen hat Jesus Petrus wiederhergestellt und erneut ausgesandt. Weil Petrus weiß, wie es sich anfühlt zu fallen und zu versagen.

Ich habe manchmal den Eindruck, wir - Menschen - sind sehr hart und oft härter als Gott selbst, um gnädig zu sein, wenn ein Christ sündigt und fällt. Genau deswegen ist wieder aufstehen göttlich, nach dem man gefallen ist, wie der Spruch es sagt - Fallen ist menschlich, liegen bleiben ist teuflisch, wieder aufstehen ist göttlich - Denn alle zeigen mit dem Finger. Aber Gott, in seiner Gnade, hilft uns wieder aufzustehen.

Was passiert, wenn z.B. der Pastor (oder andere Christen…) versagt? …fällt? Ich finde dieses Bild von Facts Kalender ziemlich cool. Was passiert, wenn ein Pastor (oder ein Christ überhaupt) sich "auf dem Finger haut"? Wie reagiert er? Alle gucken zu…


*

Jesus wusste, dass Petrus kein Held ist. Deswegen hat er ihm in Lukas 22,31-32 gesagt: „Simon, Simon! Siehe, der Satan hat euer begehrt, euch zu sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du einst zurückgekehrt bist, so stärke deine Brüder!

Gott braucht keine Helden. Wenn wir fallen, er lädt uns ein, wieder aufzustehen und uns auf seiner Liebe zu konzentrieren. Er sendet uns nicht weg, sondern erneut… Ich mach uns Mut dieselbe Liebe füreinander zu haben, wenn jemand von uns fällt…

Aber Jesus hört nicht auf, sondern geht weiter. Er sagt sogar Petrus, wie er Gott verherrlichen wird. Und genau das wollte Petrus: Gott verherrlichen. Jesus sagt Petrus, dass trotz seiner Fehler und Macken usw. Gott kann durch sein Leben verherrlicht werden. Das ist das Dritte was Jesus wichtig ist: 
3. Gott verherrlichen.

Es gibt eine Menge solche Beispiele in der Bibel, aber auch um uns herum. Schau in deinem Leben und du wirst sehen, wie Gott Liebe und Gnade zeigt, wiederherstellt und sich verherrlicht. 

Ich weiß nicht was du zurzeit durch machst. Vielleicht ist deine Beziehung zu Gott so gut wie „im Eimer“. Oder vielleicht denkst du, du kannst für Gott sowieso nichts tun. Oder du hast eine Sünde in deinem Leben und wenn sie raus kommt, dann platzt alles… Ich mach Dir Mut: Was Jesus vor allem wichtig ist, ist zu wissen: „Liebst du mich?“ Wenn du wie Petrus „Ja“ antworten kannst, dann stellt dich Gott wieder her und gibt dir eine wichtige Rolle im Bau seines Reiches. Trotz unserer Unvollkommenheit und Macken, Gott kann sich durch unser Leben verherrlichen.

„Er schloss, indem er sagte: »Folge mir nach!“ (Joh.21,19)

Gott geht vor. Wir sind nicht allein. Jesus ist der Weg. Allein schaffen wir es nicht, aber Jesus zeigt uns wo es lang geht. So werden wir ein Leben führen können, die Gott verherrlicht. Dank Apostelgeschichte, wissen wir, dass Petrus Jesus weiter nachgefolgt ist. Und du? Wie ist deine Entscheidung? Jesus stellt uns wieder her und lädt uns ein, ihm weiter nachzufolgen - trotz unserer Macken. 

Persönlich ist es mein Gebet, für meinen Dienst, mein Leben und meine Gemeinde. Dass wir Gott lieben, nachfolgen, dienen und verherrlichen - egal was es kosten möge. Und wenn wir fallen, dann fragt uns Jesus: „Liebst du mich?“ Wenn ja, dann geht‘s wieder los…

Amen!

*: Dieses Bild ist aus dem Facts Kalender entnommen worden… Leider weiß ich nicht welches Jahr. Heute ist dieses Kalender unter "Staun" bekannt. Siehe: http://gott.net/staun.html

Donnerstag, 15. August 2013

Gruß aus Frankreich…

Grüße aus Frankreich… Wir sind nun seit ca. 2,5 Wochen in Frankreich "gelandet". Die Kisten werden immer weniger… langsam hängen sogar einige Deckenleuchte… wir haben zum ersten Mal Rasen gemäht… Das war eine richtige Sensation, denn es war für uns als Familie das alle erste Mal… Ouah!!!!

Es gibt noch ziemlich viel zu tun und wir sind ganz schön herausgefordert… na ja… ok, zugegeben, oft sind wir auch völlig überfordert… Aber wir wissen uns am richtigen Fleck und so halten wir fest daran…

So das war nur einen kurzen Gruß… Natürlich später noch mehr… :-)

Bonne nuit!